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Das Fagott

Was kann das Fagott?
Wer ein Holzblasinstrument erlernen möchte und die warmen und vollen Klänge der Basslage bevorzugt, hat mit dem Fagott das richtige Instrument gewählt. In seiner Größe ist es besonders für Kinder sehr beeindruckend und erinnert sie meist an eine große Blockflöte, wird jedoch anders als diese über einen sogenannten S – Bogen mit Doppelrohrblatt angeblasen. Vielen ist sicher auch das musikalische Märchen "Peter und der Wolf" bekannt. Die Gestalt des Großvaters wird hier sehr passend durch die Melodie eines Fagotts dargestellt.

Was sind die Voraussetzungen und Vorkenntnisse?
Wer bereit ist, jeden Tag zu üben, wird weit kommen. Die Griffweise des Fagotts ist relativ schnell zu erlernen und es gibt eine Vielzahl leichter Stücke für den Anfangsunterricht. Eine gute Tonerzeugung mit korrekter Atemführung und Konditionsaufbau sind erforderlich und nur durch Ausdauer und Geduld zu erreichen.
Das Fagott ist als Erstinstrument geeignet und es ist bereits nach relativ kurzer Zeit möglich, in Ensembles oder verschiedenen Orchestern mitzuspielen. Vorkenntnisse auf anderen Blasinstrumenten (z.B. Blockflöte) sind förderlich aber nicht Voraussetzung.

Wo kommt das Fagott zum Einsatz?
Als Solo-, Kammermusik- und Orchesterinstrument; in jeder Altersstufe gibt es Möglichkeiten des Zusammenspiels

Wie alt sollte ich sein?
ab ca. 10 Jahre (je nach Größe und Konstitution des Kindes)

Was kostet das Instrument?
Ein gutes Anfängerinstrument (ab ca. EUR 2.500),
3 – 4 Rohre (Mundstücke) pro Jahr (ca. EUR 15 pro Stück),
Noten, Notenständer

Weiter Informatonen:
Im frühen 17. Jahrhundert entwickelte sich das Fagott aus der Großfamilie der Dulziane und gehört, wie die Oboe, zu den Doppelrohrblattinstrumenten. Sein Name stammt vom italienischen Wort fagotto = Bündel.

Instrumente können auf Anfrage in der Musikschule oder im Fachhandel ausgeliehen (Mietkauf) werden.

Gabriele Rheineck  

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